Startseite / Magazin / Geschichte Die Mütter des Grundgesetzes: Vier Frauen, die Geschichte schrieben 10. Oktober 2026 · 1 Min. Lesezeit · Edition D Als der Parlamentarische Rat 1948 in Bonn zusammentrat, um eine Verfassung für die junge Bundesrepublik zu erarbeiten, waren unter den 65 stimmberechtigten Mitgliedern nur vier Frauen. Ihr Einfluss war trotzdem enorm. Wer waren die Mütter des Grundgesetzes? Elisabeth Selbert (SPD), Juristin aus Kassel Frieda Nadig (SPD), Sozialpolitikerin aus Westfalen Helene Weber (CDU), Pädagogin und Politikerin Helene Wessel (Zentrum), Fürsorgerin und Politikerin Ein Satz, der alles veränderte Der vielleicht wichtigste Beitrag: Elisabeth Selbert setzte sich mit großer Hartnäckigkeit für den Satz „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ ein. Zunächst scheiterte sie damit. Erst nach öffentlichem Druck, unterstützt von unzähligen Briefen aus der Bevölkerung, wurde der Satz in Artikel 3 aufgenommen – und gilt bis heute. Gut zu wissen Das Grundgesetz wurde am 23. Mai 1949 verkündet. Es war ursprünglich als Übergangslösung gedacht – und ist heute eine der stabilsten Verfassungen der Welt. Warum ihre Geschichte heute zählt Die Mütter des Grundgesetzes zeigen, dass Demokratie von Menschen gemacht wird, die sich einmischen. Genau dieses Gefühl möchten wir mit der Edition D weitergeben: Unsere Verfassung ist kein trockener Gesetzestext, sondern eine Geschichte voller Mut. WeiterlesenGrundrechte · 3. Oktober 2026 · 1 Min.„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ – was Artikel 1 bedeutetDer berühmteste Satz unserer Verfassung steht nicht zufällig ganz vorn. Was hinter Artikel 1 steckt und warum er nicht geändert werden kann.Geschenkideen · 26. September 2026 · 1 Min.Das Grundgesetz verschenken: Ideen für besondere AnlässeEinbürgerung, 18. Geburtstag oder Schulabschluss: Warum eine schön gestaltete Verfassung ein Geschenk mit Bedeutung ist.Bildung · 19. September 2026 · 1 Min.Grundrechte sichtbar machen: Ideen für Schule und UnterrichtWie Poster und Aufkleber helfen, über Demokratie ins Gespräch zu kommen – im Klassenzimmer, in der Bibliothek oder im Jugendzentrum.